Häufige Fragen

 

Wie ist "berufsunfähig" definiert?

 

Definition laut Versicherungsvertragsgesetz(VVG) § 172:

(2) Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.

Was zahlt der Staat im Falle von Berufsunfähigkeit?

 

Personen die vor dem 02.01.1961 geboren sind haben noch Ansprüche auf Leistungen wegen Berufsunfähigkeit aus der Deutschen Rentenversicherung.

Die genaue Leistungsübersicht finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Für alle Versicherten, die nach dem 02.01.1961 geboren sind, werden Leistungen nur noch im Falle der Erwerbsunfähigkeit erbracht. Dies auch nur dann, wenn der Versicherte Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung ist und die entsprechenden Voraussetzugen erfüllt.

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit?

 

Im Gegensatz zu Angestellten und Selbstständigen spricht man bei Beamten von Dienstunfähigkeit. 

Die Auswahl der Versicherungsgesellschaft und deren Dienstunfähigkeistklausel ist hierbei sehr wichtig, da diese sich in der Ausgestaltung der Formulierung deutlich unterscheiden. Für bestimmte Beamtengruppen zum Beispiel im Polizeidienst und für Feuerwehrleute steht nur eine geringe Auswahl an Tarifen zur Verfügung.

Gerade in den Anfangsjahren ist dieser Versicherungsschutz besonders wichtig, da der Staat (Dienstherr) nur sehr geringe, bzw. noch keine Absicherung bietet.

Wie hoch soll ich die Rentenhöhe wählen?

 

Als erste Orientierung kann hier das Nettoeinkommen(gegebenenfalls zuzüglich weiterer Fixkosten) dienen.

Die genaue Höhe sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Berater ermitteln, da diese doch sehr von der jeweiligen Lebenssituation abhängt.