Private Krankenversicherung

Damit es Ihnen auch bei schweren Erkrankungen mit Ihrer PKV immer richtig gut geht, sollten Sie hier etwas Zeit investieren. Informieren Sie sich auf den nächsten Seiten und nehmen Sie bei Fragen Kontakt zu mir auf.

In Deutschland gibt es die gesetzliche (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV).

Diese beiden Systeme unterscheiden sich grundlegend. Die GKV ist umlagefinanziert. Das bedeutet, die monatlichen Beitragseinnahmen werden zur Deckung der monatlichen Ausgaben verwendet. Die PKV ist kapitalgedeckt. Das heißt, ein Risiko wird kalkuliert und frühzeitig finanziell abgesichert, um die später anfallenden Kosten (im Alter oder im Krankheitsfall) zu decken.

Die private Krankenversicherung kalkuliert die Beiträge individuell, nach Alter und Gesundheitszustand. Anders die gesetzliche Krankenversicherung. Hier richten sich die Beiträge nach dem Einkommen.

Die Beitragsbemessungsgrenze bildet hierbei die Obergrenze. Diese liegt für das Jahr 2012 bei 3.825,00 € brutto pro Monat, bzw. 45.900 € pro Jahr.

Beiträge zur Kranken-, und Pflegeversicherung sind i.d.R. je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu tragen. Bei der Krankenversicherung hat der Arbeitnehmer zusätzlich 0,9% selbst zu tragen. Auch der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose (0,25%) ist vom Arbeitnehmer allein zu tragen.

Ausnahmen gelten für das Bundesland Sachsen. Der Arbeitnehmer trägt hier 1,475% (bzw. kinderlose Arbeitnehmer nach Vollendung des 23. Lebensjahres 1,725%) und der Arbeitgeber 0,475% des Beitrags zur Pflegeversicherung.

Der Gesamt-Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt seit 2011 15,5 % statt der 14,9 % davor – wovon die Arbeitnehmer 8,2 % und die Arbeitgeber 7,3 % tragen.

Daraus ergeben sich folgende Krankenversicherungs – Höchstbeiträge. Sie betragen 2012 statt 575,00 € nun 592,88 € im Monat. Davon tragen die Arbeitnehmer 313,65 € und die Arbeitgeber 279,23 €.

Der Beitragssatz für die Pflegeversicherung beträgt 1,95% bzw. bei Kinderlosen, die das 23. Lebensjahr bereits vollendet haben, 2,2%. Daraus resultiert ein maximaler Beitrag von 84,15 €

Die Krankenkasse könnte dazu noch einen Zusatzbeitrag von maximal 2% der Beitragsbemessungsgrenze verlangen, was weiteren 76,50 € entsprechen würde.

Daraus resultiert der maximale Beitrag von 753,53 € pro Monat.

Anmerkung: Seit dem 01.01.2009 besteht Krankenversicherungspflicht für alle! Mit der Gesundheitsreform 2007 wurde sichergestellt, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen Gesundheitsschutz erhalten. Wer den Versicherungsschutz verloren hat, wird wieder krankenversichert. Dies gilt sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung.

Ob eine private Krankenversicherung für Sie möglich und sinnvoll ist besprechen wir gerne mit Ihnen.

Für diesen Bereich gibt es umfangreiche Versicherungsbedingungen, die für Sie von höchster Wichtigkeit sind.

Diese Bedingungen werden von uns analysiert, ständig aktualisiert und mit Ihnen gemeinsam besprochen.

Nur so können wir einen passgenauen Versicherungsschutz für Ihre Person finden.

Viele dieser Informationen haben wir im Bereich Downloads für Sie hinterlegt.

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