Fakten / Infos

Folgende Personengruppen können in eine private Krankenversicherung wechseln:

Arbeiter und Angestellte, die ab 2012 monatlich mehr als 4.237,50 € oder jährlich mehr als 50.850,00 € verdienen.

Selbstständige und Freiberufler können sich ohne Berücksichtigung dieser Einkommensbegrenzung privat versichern.

Studenten können sich von der Pflichtversicherung befreien lassen.

Beihilfeberechtigte Personen (z. B. Beamte), erhalten eine Beihilfe zu ihren Krankheitsaufwendungen. Die privaten Krankenversicherer bietet spezielle Tarife an, die auf die Beihilfe (Land oder Bund) zugeschnitten sind.

Pflichtmitglieder und freiwillige Mitglieder können ihre gesetzliche Krankenkasse zum Ende des übernächsten Monats kündigen. Möchten Sie zu einer anderen Krankenkasse wechseln, so müssen Sie bei Ihrer neuen Krankenkasse eine Mindestvertragsdauer von 18 Monaten einhalten.

Die Mindestvertragsdauer von 18 Monaten gilt nur dann nicht, wenn Sie als freiwilliges Mitglied kündigen, um zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln, oder wenn Ihre Krankenkasse die Beitragssätze erhöht.

Ihr Arbeitgeber beteiligt sich mit dem so genannte Arbeitgeberzuschuss an Ihren Beiträgen. Dieser ist im Sozialgesetzbuch V, § 257 gesetzlich geregelt. Der Zuschuss wird bis zu dem Höchstbeitrag gezahlt. Der Zuschuss schließt auch die Beiträge für die Kinder und einen eventuell mitversicherten Partner ein.