Häufige Fragen

Ist mein Arzt zur Aushändigung meiner Krankenakte und Befunde verpflichtet?

Dieses Auskunftsrecht regelt §10 der Berufsordnung der Ärzte wie folgt:
(2) Ärztinnen und Ärzte haben Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen grundsätzlich in die sie betreffenden Krankenunterlagen Einsicht zu gewähren; ausgenommen sind diejenigen Teile, welche subjektive Eindrücke oder Wahrnehmungen der Ärztin oder des Arztes enthalten. Auf Verlangen sind der Patientin oder dem Patienten Kopien der Unterlagen gegen Erstattung der Kosten herauszugeben.
Demnach steht Ihnen gegen Erstattung der Kopierkosten das Auskunftsrecht zu.

Was muss ich bei der Kündigung der Vorversicherung beachten?

Die gesetzliche Krankenversicherung können Sie mit einer Frist zum Ende des übernächsten Monats kündigen (§ 175, Abs. 4 SGB V). Bitte beachten Sie das bei Wahltarifen eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren gilt.
Sind Sie privat Krankenversichert gilt eine Frist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. Dieses ist bei vielen Unternehmen das Kalenderjahr, aber nicht bei allen. Auch hier sind ebenfalls entsprechende Mindestvertragslaufzeiten zu beachten.
Bei beiden Systemen ist zum Wirksamwerden der Kündigung eine Bescheinigung über die Folgeversicherung einzureichen. Diese Bescheinigung erhalten Sie von dem neuen Versicherer. Diese muss innerhalb der Kündigungsfrist eingereicht werden. Und damit wird die Kündigung erst wirksam.

Welche Wartezeiten sind einzuhalten?

In den Bedingungen zu der Privaten Krankenversicherung ist von Wartezeiten die Rede. Die so genannte allgemeine Wartezeit beträgt 3 Monate. Die besondere Wartezeit beträgt 8 Monate. In dieser Zeit werden Beiträge fällig, aber keine Leistungen erbracht. Damit will man vermeiden das sich Neuversicherte sofort auf Kosten der Versichertengemeinschaft behandeln lassen und hohe Kosten verursachen (z. B. Zahnersatz und Schwangerschaft)

Die Wartezeiten entfallen in der Regel bei nahtlosem Übergang von einer Privaten- oder gesetzlichen Krankenversicherung zu Ihrer neuen PKV. Dann besteht Versicherungsschutz ab dem 1. Tag.

Ansonsten kann die Wartezeit durch eine ärztliche Untersuchung vermieden werden.

Unter welchen Bedingungen kann ich in die GKV zurück wechseln ?

Sie können dann von einer PKV in eine GKV zurück, wenn Sie versicherungspflichtig werden und gleichzeitig nicht älter als 55 Jahre sind.

Was muss ich tun, wenn ich versicherungsfrei werde und mich privat versichern möchte?

Bekommen Sie zum Jahreswechsel eine Gehaltserhöhung und werden dadurch versicherungsfrei, so haben Sie das Recht von der gesetzlichen- in die private Krankenversicherung zu wechseln. Sie können innerhalb von zwei Wochen nach der Mitteilung durch die Krankenkasse austreten. Treten Sie nicht aus, so werden Sie automatisch freiwilliges Mitglied ihrer Krankenkasse. Der Austritt aus der gesetzlichen Krankenkasse oder die freiwillige Mitgliedschaft treten rückwirkend zum Jahreswechsel in Kraft. Mehr dazu lesen Sie in dem Beitrag: Freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse(GKV) – Was muss ich beachten?

Was geschieht, wenn mein Einkommen (voraussichtlich) sinkt?

Bei jeder Einkommensänderung und zum Jahreswechsel muss die Prognose der Einkommensverhältnisse angepasst werden. Sollte das zu erwartende regelmäßige Arbeitsentgelt in den nächsten 12 Monaten unter die JAEG sinken, so tritt Versicherungspflicht ein.

Was geschieht wenn ich zwei Einkommen beziehe?

Wenn Sie zwei Arbeitseinkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beziehen und Mitglied in der GKV sind, werden diese beiden Einkommen addiert. Hierdurch kann die JAEG (Jahresarbeitentgeltgrenze) überschritten werden und eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV entstehen.

Beziehen Sie ein Einkommen aus selbstständiger und ein Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit, so berücksichtigt die GKV nur das Arbeitseinkommen aus unselbstständiger Tätigkeit. Die selbstständige Tätigkeit bleibt sozialversicherungsfrei.

Was geschieht bei Arbeitslosigkeit ?

Bei Bezug von Arbeitslosengeld wird man in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig.

Es gibt allerdings eine Ausnahme. Wenn Sie als privat krankenversicherter arbeitslos werden, so können Sie sich auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Voraussetzung ist, dass Sie in den letzten 5 Jahren vor Leistungsbezug nicht in der gesetzlichen- sondern in einer privaten Krankenversicherung versichert waren.

Ist mein Arzt zur Aushändigung meiner Krankenakte und Befunde verpflichtet?

Dieses Auskunftsrecht regelt §10 der Berufsordnung der Ärzte wie folgt:
(2) Ärztinnen und Ärzte haben Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen grundsätzlich in die sie betreffenden Krankenunterlagen Einsicht zu gewähren; ausgenommen sind diejenigen Teile, welche subjektive Eindrücke oder Wahrnehmungen der Ärztin oder des Arztes enthalten. Auf Verlangen sind der Patientin oder dem Patienten Kopien der Unterlagen gegen Erstattung der Kosten herauszugeben.
Demnach steht Ihnen gegen Erstattung der Kopierkosten das Auskunftsrecht zu.

Was muss ich bei der Kündigung der Vorversicherung beachten?

Die gesetzliche Krankenversicherung können Sie mit einer Frist zum Ende des übernächsten Monats kündigen (§ 175, Abs. 4 SGB V). Bitte beachten Sie das bei Wahltarifen eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren gilt.
Sind Sie privat Krankenversichert gilt eine Frist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. Dieses ist bei vielen Unternehmen das Kalenderjahr, aber nicht bei allen. Auch hier sind ebenfalls entsprechende Mindestvertragslaufzeiten zu beachten.

Bei beiden Systemen ist zum Wirksamwerden der Kündigung eine Bescheinigung über die Folgeversicherung einzureichen. Diese Bescheinigung erhalten Sie von dem neuen Versicherer. Diese muss innerhalb der Kündigungsfrist eingereicht werden. Und damit wird die Kündigung erst wirksam.

Welche Wartezeiten sind einzuhalten?

In den Bedingungen zu der Privaten Krankenversicherung ist von Wartezeiten die Rede. Die so genannte allgemeine Wartezeit beträgt 3 Monate. Die besondere Wartezeit beträgt 8 Monate. In dieser Zeit werden Beiträge fällig, aber keine Leistungen erbracht. Damit will man vermeiden das sich Neuversicherte sofort auf Kosten der Versichertengemeinschaft behandeln lassen und hohe Kosten verursachen (z. B. Zahnersatz und Schwangerschaft)

Die Wartezeiten entfallen in der Regel bei nahtlosem Übergang von einer Privaten- oder gesetzlichen Krankenversicherung zu Ihrer neuen PKV. Dann besteht Versicherungsschutz ab dem 1. Tag.

Ansonsten kann die Wartezeit durch eine ärztliche Untersuchung vermieden werden.

Unter welchen Bedingungen kann ich in die GKV zurück wechseln ?

Sie können dann von einer PKV in eine GKV zurück, wenn Sie versicherungspflichtig werden und gleichzeitig nicht älter als 55 Jahre sind.

Was muss ich tun, wenn ich versicherungsfrei werde und mich privat versichern möchte?

Bekommen Sie zum Jahreswechsel eine Gehaltserhöhung und werden dadurch versicherungsfrei, so haben Sie das Recht von der gesetzlichen- in die private Krankenversicherung zu wechseln. Sie können innerhalb von zwei Wochen nach der Mitteilung durch die Krankenkasse austreten. Treten Sie nicht aus, so werden Sie automatisch freiwilliges Mitglied ihrer Krankenkasse. Der Austritt aus der gesetzlichen Krankenkasse oder die freiwillige Mitgliedschaft treten rückwirkend zum Jahreswechsel in Kraft. Mehr dazu lesen Sie in dem Beitrag: Freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse(GKV) – Was muss ich beachten?

Was geschieht, wenn mein Einkommen (voraussichtlich) sinkt?

Bei jeder Einkommensänderung und zum Jahreswechsel muss die Prognose der Einkommensverhältnisse angepasst werden. Sollte das zu erwartende regelmäßige Arbeitsentgelt in den nächsten 12 Monaten unter die JAEG sinken, so tritt Versicherungspflicht ein.

Was geschieht wenn ich zwei Einkommen beziehe?

Wenn Sie zwei Arbeitseinkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beziehen und Mitglied in der GKV sind, werden diese beiden Einkommen addiert. Hierdurch kann die JAEG (Jahresarbeitentgeltgrenze) überschritten werden und eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV entstehen.

Beziehen Sie ein Einkommen aus selbstständiger und ein Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit, so berücksichtigt die GKV nur das Arbeitseinkommen aus unselbstständiger Tätigkeit. Die selbstständige Tätigkeit bleibt sozialversicherungsfrei.

Was geschieht bei Arbeitslosigkeit?

Bei Bezug von Arbeitslosengeld wird man in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig.

Es gibt allerdings eine Ausnahme. Wenn Sie als privat krankenversicherter arbeitslos werden, so können Sie sich auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Voraussetzung ist, dass Sie in den letzten 5 Jahren vor Leistungsbezug nicht in der gesetzlichen- sondern in einer privaten Krankenversicherung versichert waren.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in meinem Blogbeitrag: Wer zahlt die Krankenversicherungsbeiträge bei Arbeitslosigkeit?